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EINFLUSSREICHE KUNSTAGENTINNEN Vortragsreihe im Schloss Schönhausen Kunst-Werkstätten |
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| Aktueller Ausblick | Architektur, Stadt und Land | Rückblick | Impressum | ||||||||
Willkommen. Bienvenue.
| Die Landwirtschaft ist die erste aller Künste, In der Veranstaltungsreihe EINFLUSSREICHE KUNSTAGENTINNEN im Schloss Schönhausen wird Sie die Berliner Kunsthistorikerin Elke Blauert mit Susanne Schinkel (1782-1861) bekannt machen.
Veranstaltungsreihe von Edition Aujourd'hui, LandesFrauenRat Berlin e. V. und Deutschen AkademikerinnenBund e. V. im Schloss Schönhausen EINFLUSSREICHE KUNSTAGENTINNEN Bitte klicken Sie Hier, um die Grußworte und Vorträge zu lesen.
Die Erzieherin von Königin Luise – Salomé de Gélieu
Zum jüngst im Juli 2010 begangenen 200. Todestages der sehr jung verstorbenen preußischen Königin Luise (1776-1810) gelesen, erscheint dieses Buch wie für den tagesaktuellem Zusammenhang zu den zahlreichen Gedenkveranstaltungen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gemacht. Haus Schäfer in Berlin-Pankow, OT Französisch-Buchholz - LQ 24 A
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| Die Seiten werden fortlaufend aktualisiert. 21.7.2010 | |||||||||||||||||||||||||||||
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Ausblick |
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In seinem Buch "Die Stadt in der Wüste" schreibt Antoine Saint-Exupéry: |
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Ich habe die Beziehungen zwischen den Menschen mit wirklicher Aufmerksamkeit verfolgt und deutlich die Gefahren einer Klugheit wahrgenommen, die in dem Glauben lebt, daß die Sprache oder die Antworten in einem Wortwechsel etwas zu erfassen vermöchten. Denn das, was in mir ist, läßt sich nicht auf den Wegen der Sprache übermitteln. Es gibt kein Wort, um das auszusprechen, was in mir ist. Ich kann es nur in dem Maße bezeichnen, in dem du es schon auf anderen Wegen als durch das Wort verstehst: etwas durch das Wunder der Liebe oder weil du mir gleichst, da du vom selben Gott gezeugt wurdest. Andernfalls mühe ich mich vergebens, die in mir versunkene Welt ans Licht zu ziehen. Und wie es meine Unbeholfenheit gerade mit sich bringt, zeige ich nur die eine oder die andere ihrer Seiten auf. So gebe ich bei jenem Berge, den ich bezeichne, seine Höhe wieder; er ist aber noch ganz etwas anderes. Oder ich sprach von der Majestät der Nacht, während du die Kälte der Sterne spürst ..." |
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Berlin-Mitte: Die Stadt wächst im Hin und Her der Politik, zwischen Rekonstruktion und Neu-Aufbau mit Alt-Eingesessenen und Neu-Siedlern und gebärdet sich gegen eine neue, andere Zukunft. |
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| Die Nach-Kriegsgeschichte hatte die Stadt und Deutschland geteilt. | |||||||||||||||||||||||||||||
Hier, an und auf der Spreeinsel im Herzen Berlins entstand die Stadt im 12. - 13. Jahrhundert aus Cölln und Berlin - erst jüngst wurden bei archäologischen Rettungsgrabungen vor Bauarbeiten Reste des bislang ältesten Berliner Hauses von etwa 1170 gefunden. Heute schlägt hier wieder das Herz Berlins, der durch Kriege fast zerstörten Stadt. |
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Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 kam die große Neugier in Ost und West langsam aus den Häusern gekrochen, auf den Straßen und Schienen in die Stadt der euphorischen Menschen und durch die Luft bewegten sich Ströme von Fliegern, um das noch Unaussprechliche hin und her zu transportieren. |
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Für mich wurde die Begegnung mit den "imaginären" Teilhaberinnen des historischen berliner Geisteslebens plötzlich wieder interessant, um die eigene Identifikation zu hinterfragen und schärfer zu bestimmen. Die Literatur- und Kunstwelt erhielt langsam einen primären Stellenwert, und das eigene Umfeld begann eine neue Dynamik zu entwickeln, in bescheidenem Maße an und in äußeren Gesten und sehr privat - jeder Tag war dem Sinn nach "aujourd'hui" und wichtig. |
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Und |
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Ich erinnerte mich berühmter Frauen - natürlich Rahel, Bettine, Else Lasker-Schüler, die wenig bekannte Julie Schrader und KünstlerInnen wie Charlotte E. Pauly und Ingrid Goltzsche - sie alle standen "Pate". |
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Besonders eine sehr späte Bekanntschaft, aber auf mich sehr einflußreiche Beziehung mit und zu der jüngst verstorbenen literarisch-künstlerisch tätigen Ingeborg Wilutzky aus Berlin-Tiergarten brachte mir die geistig aktiven Frauen des jetzigen Berlin näher, die sich in einer Welt zu behaupten hatten, die mir bisher unbekannt war... eine Generation oder zwei vor mir, meine Nicht-Zeit-Genossinnen. Sie machten Mut mit ihren eigenen Lebens-Geschichten, ihrem Kampf um Haltungen und Entscheidungen. |
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Gekramt habe ich bei der Suche nach dem geistigen Leben Berlins, nach meinem Einzug in ein Hochhaus auf der Fischerinsel, auch in meinen zahlreichen eigenen Bücherkisten. Einige "neue" alte Bücher aus der eigenen Bibliothek habe ich "wieder"gefunden, aber auch hervorragende Neuerscheinungen in den Buchhandlungen und Antiquariaten entdeckt. |
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Wiederentdeckt habe ich auch den lange "vergrabenen" Reiz der eignen kleinen Privat-Sammlung von Kunstwerken und mich auf die Suche nach neuen Bekanntschaften und vielleicht Freundschaften begeben. |
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Die Erinnerung daran, wie unglaublich frei ich mich in der Höhe, an der Skyline der Stadt, gefühlt habe, bleibt die Erinnerung an Leben für eine bestimmte Zeit. | ||||||||||||||||||||||||||||
Das Wohnen im Hochhaus ist etwas völlig anderes als das Wohnen zu ebener Erde. In den sehr inspirierenden Erlebnissen der Außen-Welt beim Blick aus dem 12. Stock entspannen die Augen und die Seele baumelt fröhlich an den vorbeiziehenden Wolken. Beim frühmorgendlichen, täglichen, abendlichen und nächtlichen Blick über die Häuser des alten und neuen Berlin ändern sich ständig die Wolken-Szenarien. Die Stadtkulisse ist lebendig und weckt die Phantasie auf ganz eigenartige Weise. Den Augen gibt der weite Blick eine ungeheure Entspannung - nördlich entlang der Spreeinsel bis zur Museumsinsel. Die Außen-Welt "malt" phantastische Bilder von der Stadt am Fluß. Es formen sich sekündlich wechselnde Himmelsbewegungen, die das Spiel von Licht und Schatten, Sonne und Regen in windiger Höhe immer in neue Farbszenen setzen. |
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Der alte Gedanke, gute Bilder sprechen zu lassen und sie zur geistigen Reflexion auszuwählen, vor dem fast Rundum-Panorama des Hochhauses, bewegt beim Aufenthalt in ungewohnter Höhe ganz außerordentlich. Ein starker "innerer" Reiz erwächst gegenüber der sich vergrößernden Stadt mit großräumiger Tendenz zur Stadtanlage und wachsender Lebenskultur. Ich freue mich hier mit Ihnen über Ihren Besuch meiner Internetseiten. Vielleicht nennen wir es einfach einen "coup d’œil" sich via Internet miteinander virtuell bekannt zu machen. |
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Anne Schäfer-Junker im Februar 2008 |
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